Mensch. Raum. Klima.

Klimaerwärmung

Das Klima verändert sich. Und unser Leben.

Es wird immer wärmer. Das ist nicht nur ein Gefühl, sondern lässt sich eindeutig mit Langzeitmessungen belegen. Die Zahl der warmen (über 25°C) und heißen Tage (über 30°C) nimmt seit Jahrzehnten kontinuierlich zu. In Wissenschaft und Politik herrschen mehrheitlich Konsens, dass die Eindämmung vom Klimawandel einer großen gemeinsamen Anstrengung bedarf. Dazu wurde im Dezember 2015 auf der UN-Klimakonferenz von 197 Vertragsparteien das Übereinkommen von Paris verabschiedet. Es sieht die Begrenzung der menschengemachten globalen Erwärmung auf deutlich unter 2°C gegenüber vorindustriellen Werten vor.

In Folge der Klimaerwärmung steigen vor allem in Ballungsräumen und urbanen Zonen mit ihrer hohen Flächenverdichtung die Temperaturen dramatisch an. Auch bei der Gebäudeplanung spielt das Klima eine wichtige Rolle. Die für die kommenden Jahrzehnte im Zuge des Klimawandels erwarteten Wetterveränderungen stellen eine Herausforderung für die Gebäudeplaner dar. Die Aufgabe der Gebäudetechnik ist es, das Raumklima in Abhängigkeit von der Wetterlage bedarfsgerecht sicherzustellen. Steigt die Temperatur, dann steigt auch der Kühlbedarf. Längere Hitzeperioden erhöhen die Anforderungen an die Kühlsysteme wesentlich. Gleichzeitig sorgt der Wunsch nach freiem Wohnen mit großzügigen Fensterflächen und Glasfassaden für zusätzlichen Wärmeeintrag, so dass in Gebäuden immer häufiger gekühlt werden muss.

Wer zukünftig transparente Gebäude errichten will, die mit schlanken Technikkonzepten energieeffizient betrieben werden und gleichzeitig ein angenehmes Raumklima bieten, muss von Anfang an alle Aspekte des Planungsprozesses berücksichtigen. Von der Gebäudehülle, über die Kühlung, Lüftung, Abschattung bis hin zur Gebäudeautomation. Neue Konzepte, die der Klimaveränderung gerecht werden, verlangen ein Umdenken in vielen Bereichen: in Planung, Errichtung und Betrieb. So ist es kein Wunder, dass durch die komplexen Anforderungen in immer mehr Projekten frühzeitig Experten für Klimatechnologien eingebunden werden, die Planung und Errichtung in Konzepte verbinden können. Das betrifft vor allem auch die effiziente Flächenkühlung urbaner Gebäude mittels Klima-Systemdecken. Sie bekommt eine immer stärkere Bedeutung und ist schon heute Stand der Technik bei der Temperierung von Bürogebäuden. Die großen Übertragungsflächen der Decken bewirken einen hohen Strahlungsanteil und damit ein weitgehend gleichmäßiges Temperaturprofil über die Raumfläche. Darüber hinaus sorgt eine Flächentemperierung über die Decke für ein äußerst angenehmes Raumklima. Dieses steigert die Leistungsbereitschaft, die Konzentrationsfähigkeit und das allgemeine Wohlbefinden.

Es ist gut zu wissen, dass bei den steigenden Temperaturen Klima-Systemdecken einen wesentlichen Beitrag für ein angenehmes Raumklima am Arbeitsplatz oder zu Hause leisten können. Ganz nach unserem Motto: Mensch. Raum. Klima

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